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Johann Heinz Gmeiner +
WB-Bezirksgruppenleitungs-Mitglied unerwartet verstorben

Johann Heinz Gmeiner, langjähriges Mitglied der Bezirksgruppenleitung des Wirtschaftsbundes Penzing, verstarb völlig unerwartet am 21. Juli 2010. Auch wenn der am 30.9.1942 Geborene knapp vor seinem 68. Geburtstag stand, so wurde er doch sprichwörtlich „aus dem Leben gerissen“: Nach einem folgenschweren Sturz war er vor seinem Ableben zwei Monate im Wachkoma gelegen.

Gmeiner, gelernter Drucker und langjähriger Leiter einer Großdruckerei, war als Einmannbetrieb bis zuletzt beruflich mit seiner Firma „Gmeiner Allgraphics“ tätig. Er, den alle mit „Hans“ ansprachen, war zwar ein stets heiterer, humoriger Mensch, dabei aber nicht ohne Tiefgang. Vieles bewegte ihn, auch über Politisches grübelte und diskutierte er oft mehr als andere, was ihm mitunter auch den Ruf eines „Schwierigen“ einbrachte. Gmeiner war weiß Gott kein einfacher Mensch, was allerdings nicht daran hinderte, dass man ihn gerne mochte, nicht zuletzt auch wegen seiner steten Hilfsbereitschaft, er war im wohl verstandenen Sinn des Wortes liebenswürdig, zudem bescheiden und ruhig – von ihm war selbst bei hitzigen Diskussionen kein lautes Wort zu hören.

Der passionierte Tarockierer ging mit Mitgliedschaften sehr wählerisch um, sei es beim Lions Club oder selbst beim Wirtschaftsbund, wo er großen Wert darauf legte, wohl WB-Mitglied zu sein, aber nicht ÖVP-Mitglied – eine WB-eigene Besonderheit.

Bezirksgruppenobmann KommR Werner Haubenburger würdigte in einer ersten Stellungnahme Gmeiners Arbeit für die Wirtschaft im allgemeinen und den Wirtschaftsbund im Besonderen und strich vor allem seine stete Hilfsbereitschaft hervor. Der Wirtschaftsbund Penzing wird Johann Heinz Gmeiner stets ein ehrendes Angedenken bewahren.

Gmeiner

Foto & Text: Michael Kress